01.04.2020 Cosima Eberlein
Quelle: http://kongresse.prochrist.org/prochrist-ev/presse/aktuelle-pressemeldungen/aktuelle-pressemeldung/2020/04/01/ich-weiß-jetzt-dass-mein-leben-einen-sinn-hat-und-dass-gott-mich-liebt

„Ich weiß jetzt, dass mein Leben einen Sinn hat und dass Gott mich liebt“

Ausgefallene LIVE-Events in digitale Welt oder auf Herbst verschoben

Auch ein Großteil der noch ausstehenden JESUSHOUSE-Veranstaltungen wurde in die digitale Welt verlegt, ein kleinerer Teil auf den Herbst verschoben. Veranstaltungsleiter und viele Multiplikatoren zeigten große Spontaneität, um die Teens trotz Coronakrise mit dem Evangelium zu erreichen. „Die so wertvolle direkte Beziehungsarbeit, die normalerweise bei den Events stattfindet, fiel leider weg. Aber viele Veranstalter haben super auf die Situation reagiert und Chatgruppen, Online-Angebote und andere Kommunikationswege als Ersatz für ihre Teenager auf die Beine gestellt. Wir sind sehr dankbar, dass wir in dieser speziellen Situation durch JESUSHOUSE so vielen Menschen von Hoffnung, Halt in der Krise, und Liebe, die durch alles trägt, erzählen konnten“, resümiert JESUSHOUSE-Leiterin Julia Garschagen. „Besonders bewegt hat mich die Rückmeldung eines Jugendlichen, der todkrank ist. Er schrieb uns am dritten Abend: ‚Danke für JESUSHOUSE. Ich weiß jetzt, dass mein Leben einen Sinn hat und dass Gott mich liebt.‘“

Themen, die bewegen

JESUSHOUSE 2020 stand unter dem Motto „A new way to be human“. Mit Themen wie Sicherheit, Gerechtigkeit, Mut und Versöhnung traf die Jugendevangelisation den Nerv der Zeit. Junge Leute erzählten, wie sie Gott persönlich erlebt haben – mitten im Alltag, in schwierigen Situationen, in Angst, Mobbing, häuslicher Gewalt und Ablehnung. Dass diese Themen für die Zielgruppe wirklich relevant waren, zeigte die hohe Zahl an Fragen, Kommentaren und Chatbeiträgen: Über 8.000 Zuschauer beteiligten sich im Live-Chat, annähernd so Viele suchten Kontakt bei der Instagram-Seelsorge und über 30 riefen bei der Telefonhotline an.
„Wir sind sehr dankbar für ein geniales Team, für all die Partner und Werke, die JESUSHOUSE seit drei Jahren mit uns vorbereitet haben. Ein großer Dank auch an unsere Moderatoren - die O’Bros - und an die Studiogäste, die ehrlich und authentisch ihr Leben und ihren Glauben geteilt haben. Es hat sich alles gelohnt“, waren sich die JESUSHOUSE-Leiter Julia Garschagen und Kai Günther einig.

JESUSHOUSE 2020 geht weiter

Aufgrund der besonderen Situation und der hohen Nachfrage wird das Online-Angebot von JESUSHOUSE bis auf Weiteres verlängert, sodass die Weiterarbeit online stattfinden kann. Jeweils dienstags um 18:30 Uhr gibt es auf www.instagram.com/jesushouse_official einen Live-Chat mit einem Studiogast. Donnerstags ab 18.30 Uhr beantwortet das JESUSHOUSE-Team Fragen der Community zu Glaubensthemen auf YouTube. Darüber hinaus werden weitere Impulse auf www.youtube.com/jesushouse und Instagram ergänzt.

Veranstalter haben die Möglichkeit, die Nacharbeit mit der JESUSHOUSE-App www.teamup.cool für ihre Teenager anzubieten. Wer die JESUSHOUSE-Abende noch einmal miterleben möchte, kann sie dauerhaft in der Mediathek auf www.jesushouse.de ansehen.

Einige Live-Veranstaltungen werden in den Herbst verschoben. Evangelisten und Mitarbeiterteams bleiben miteinander im Gespräch und veröffentlichen zu gegebener Zeit ihre neuen Termine auf www.jesushouse.de. Die proChrist-Geschäftsstelle wird alle Veranstalter unterstützen, die ihren Termin nachholen möchten.

Michael Klitzke bekam viel positives Feedback von den christlichen Jugendverbänden, die bei der Vorbereitung des Events mit am Tisch gesessen hatten: „Sie spiegeln uns, dass proChrist e.V. mit dem Gesamtkonzept – Live und Stream – einen neuen Standard für Jugendevangelisation gesetzt hat. Das macht uns demütig, motiviert uns aber auch, dranzubleiben und Jugendevangelisation im deutschsprachigen Raum weiterhin voranzubringen.“
Trotz dieses Erfolgs ist die Corona-Krise für den spendenfinanzierten proChrist e.V. auch eine finanzielle Belastung. Durch den Ausfall von Beteiligungsspenden aus den Veranstaltungsorten erwartet der Verein ein Defizit von ca. 50.000 €. Michael Klitzke bleibt aber optimistisch: „Wir beten und hoffen, dass wir diese Lücke durch Spenden schließen können und auch dadurch ein Signal erhalten, dass JESUSHOUSE weitergehen soll.“

JESUSHOUSE in Zahlen

  • Für JESUSHOUSE hatten sich ca. 910 Gemeinden, Kirchen und christliche Organisationen aus 260 Veranstaltungsorten angemeldet.
  • 415 Mitarbeiter haben an 4 Kongresstagen teilgenommen
  • Insgesamt 27.000 Besucher kamen zu 60 fünftägigen Veranstaltungen
  • Insgesamt 500.000 Zuschauer beim JESUSHOUSE-Stream vom 17.-21.3.
  • 3.100 Social Media Beiträge im Online-Magazin www.jesushouse.de/socialwall
  • 12.000 Instagram-Follower
  • Über 6.200 Abonnenten auf YouTube
  • Über 8.000 Zuschauer beteiligten sich im Live-Chat
  • 32 Teenager wurden während der Streamwoche an Gemeinden vermittelt.
  • Ca. 200 Fragen und Kommentare gab es auf YouTube zu persönlichen Anliegen, zur Bibel, zum Glaubensleben oder direkten inhaltlichen Verständnisfragen
  • 38 Presseberichte in regionalen und bundesweiten Medien

Erstellungsdatum: 01.04.2020 | Autor: Cosima Eberlein | © proChrist 2020, alle Rechte vorbehalten
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